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Allgemein Apple

[Standpunkt] Concerning Android

Auch im zehnten Jahr der Marke Android und aller “Upgrade Alliances” zum trotz ist und bleibt die Aktualität der Software auf den Geräten das größte Problem von Android.

Es kommt für mich einfach nicht in Frage mehrere Hundert Euro für ein Gerät auszugeben, dass aller Wahrscheinlichkeit nach schon nach einigen Monaten, teilweise schon ab Verkaufsstart, nicht aktuell gehalten werden kann.

Das eigentlich erschreckende daran ist, dass es die große Masse an Nutzern offensichtlich nicht interessiert. Ansonsten würde der Druck auf die Android-Hersteller sicherlich größer sein…

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Apple Medien

[Fundstück] Falk Gärtner spricht über VFX, 3D und Kino

Als regelmäßiger Hörer von Tim Pritloves (et.al) famosem “Freakshow”-Podcast war ich angenehm überrascht, das in der Folge 121 Falk Gärtner zu Gast war. Falk ist einer der wenigen bekannten deutschen Visual Effects Artists und war u.a. bei den Effekten von Cloud Atlas beteiligt.

In der Freakshow 121 spricht er über die Arbeit als Visual Effects Artist, über 3D im Kino, warum HFR (High Frame Rate) Kopfweh macht und einiges mehr rund um’s Kino. Für alle Kino-Fans also eine absolut empfehlenswerte und unterhaltsame Stunde Informationen.

Wer mag, darf natürlich auch die restlichen 2:45h weiterhören und erfährt noch weiteres über die neuen Mac Pros im Filmeinsatz, DSL-Technik und vieles mehr!

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Apple Zubehörtipp

[Basteltipp] Canon Selphy CP780/CP790/CP810/CP900 unter MacOS X 10.8 und 10.9 Mavericks nutzen

 

[UPDATE] Leider funktioniert der Tipp nicht mehr ab MacOS 10.10… :/

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich darüber geschrieben, dass Canon es nicht fertig bringt, Drucktreiber schnell für neue Betriebssysteme zu adaptieren. Inzwischen ist MacOS X 10.9 Mavericks erschienen, und weder die älteren Drucker (CP 780/790/800) noch die neuen Drucker (CP810 und CP900) bekamen bisher ein Treiberupdate dafür…

Mit etwas basteln ist es allerdings weiterhin möglich, die bestehenden Treiber auf den neuen Betriebssystemen zu nutzen und damit (soweit ich das beurteilen kann) ohne Einschränkungen zu drucken…

Vielen Dank an dieser Stelle an Tobias Rudel, der mir die Augen für eine weit einfachere Lösung geöffnet hat 😉

Wie geht’s?

1. Ihr braucht zunächst den entsprechenden Lion-Treiber (OS X 10.7) von Canon für euren Drucker. Achtung, der 10.8 Treiber von Canon ist anders “verpackt” und lässt sich (zumindest von mir) nicht entsprechend umarbeiten.

2. Das DNG öffnet man und kopiert die darin enthaltene Paketdatei auf den Desktop.

3. Darauf rechtsklicken und “Paketinhalt anzeigen” auswählen.

4. Es öffnet sich nun ein neues Finder-Fenster mit einem Ordner “Contents” in dem sich eine “distribution.dist” befindet. Diese Datei mit einem Texteditor z.B. Textedit öffnen.

5. In dieser Datei befindet sich eine einfache Funktion “installationCheck()”, die die Version des Betriebssystems überprüft. Wir löschen diese Überprüfung aus der Funktion raus, sodass am Schluss nur noch.

function installationCheck() {
return true;
}

übrigbleibt.

6. Die Datei jetzt noch speichern, fertig. Der Treiber sollte jetzt mit einem Doppelklick installiert werden können…

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Apple

[Recap] Apple Event vom 10. September

Das war es also. Der gestrige Apple Event zum iPhone war schnell vorbei. Oberflächlich betrachtet war er enttäuschend. Kein revolutionäres neues Telefon, keine iWatch und auch nix neues zum Apple TV.

Zwischen den Zeilen offenbart sich allerdings einige Überraschungen bzw. ein paar altbekannte Fakten, die wohl auch in der Post-Steve-Zeit ihre Gültigkeit behalten…

Das iPhone 5s und das iPhone 5c waren bereits im Vorfeld bekannt. Anscheinend war die Versprechung von Tim Cook, man werde sich stärker um die Geheimhaltung bemühen, eine Luftnummer. Gehäuse, Features und sogar die Verpackung kursierten schon vor Wochen im Netz.

Das 5s als Flaggschiff-Modell ist eine Weiterentwicklung der bestehenden Produktlinie. Es bekommt einen Fingerabdruck-Scanner, eine bessere Kamera und doppelt so viel Leistung wie der Vorgänger. Nichts besonderes. Der “Bewegungs-Prozessor” klingt interessant. Er könnte sich als Stromsparer zeigen, der banale Aufgaben wir Bewegungserkennung, Kompass usw. behandelt, ohne dass der große A7 Hauptprozessor angeworfen werden muss.

Dem 5s zur Seite steht künftig ein “billiges” Modell in Form des iPhone 5c. Wobei billig wohl breit definiert werden kann. Das 5c mit 16GB kostet 600,- EUR. Wer vermutet hat, Apple wirft ein 300,- EUR Smartphone auf den Markt, hat Apple unterschätzt. Die Aussage, es gehe nicht um Masse, sondern um Marge und Qualität, wird selten so unterstrichen, wie durch das iPhone 5c. Sicherlich würde sich der ein oder andere ein billigeres iPhone wünschen, Apple zeigt mit dem Preis aber ein unerschütterliches Selbstbewusstsein.

Und weiter?

Es war interessant zu sehen, wie sich Apple im zweiten Jahr nach dem Tod von Steve Jobs präsentiert. Der pathetischen Vortragsart von Tim Cook kann ich immer noch nichts abgewinnen. Allerdings haben mir der sichtlich zufriedene und inzwischen auch selbstbewusste Craig Federighi und die routinierte aber dennoch heitere Phil Schiller den Abend gerettet. Es war klar zu erkennen, dass da ein Team auf der Bühne steht, die den Übergang geschafft haben. Steve Jobs ist Tod, es lebe Apple.

Die vorgestellten iPhones sind wohl als erste Produkte nicht mehr durch die Hand des Apple-Gründers gegangen. Dennoch sind beide der iPhone DNA treu geblieben und punkten mit guten Ideen und ohne technische Spielereien und Ausstattungsorgien. Der Fingerscanner im 5s ist ein Beispiel. Der Kauf des biometrie-Spezialisten AuthenTec (ebenfalls Post-Jobs) scheint gut angelegt zu sein. Beim 5c zeigt der Preis überdeutlich, dass Apple sich auf keine Spielchen einlässt. Man bleibt sich selbst treu, und verkauft lieber weniger dafür teure und hochwertige Produkte, als zu einem weiteren Massenanbieter zu werden.

Insgesamt zeigt Apple, dass man das Tal überwunden hat und die Innovationsmaschine langsam wieder anläuft. Hoffen wir, dass die von Tim Cook für dieses Jahr versprochenen spannenden Produkte auch noch kommen…

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Apple

[Orakel] Der Apple Herbst

Aller Wahrscheinlichkeit wartet bei der morgigen Apple Veranstaltung wohl ein iPhone 5s und ein iPhone 5c auf uns. Doch was passiert weiter?

1. iPhone

Bisher blieben ja “alte” iPhones nach dem Erscheinen neuer Modelle einfach auf dem Markt. Durch die Einführung von Lightning letztes Jahr, hat sich diese Choreographie geändert. Morgen wird neben dem “großen” iPhone (5s) noch ein zweites … nennen wir es Lifestyle-iPhone (5c) vorgestellt. Das kleinere Gerät wird in mehreren Farben erscheinen und im Grunde wohl dem iPhone 5 entsprechen. Preislich sehe ich das 5c bei rund 500,- EUR für die 16GB Variante. Teurer ist möglich, billiger wäre ein Einknicken vor der Android-Billo-Phalanx…

2. iPad

Das iPad wird wohl später dieses Jahr vorgestellt. Ich glaube auch, dass das iPad mini bereits in der zweiten Generation ein Retina-Display erhält. Hier ist der Druck durch das neue Nexus 7.2 zu groß. Ob das iPad mini noch dieses Jahr kommt ist allerdings fraglich. Für das neue große iPad erwarte ich einen Abgleich der Features mit dem iPhone. Also bessere Kamera und evtl. der Fingerabdrucksensor auf dem Home-Button. Evtl. noch einen Speed-Bump beim Prozessor und der GPU, das dürfte es aber schon gewesen sein.

3. iPods (ohne Touch)

Die Zeit der iPods ist vorbei. Allerdings nimmt Apple sicherlich die Millionen noch mit, die aktuell noch mit den Musikplayern verdient werden. Kann sein, dass der Classic dieses Jahr nicht überlebt. Der Nano und der Shuffle dürfte aber bestehen bleiben.

4. iPod Touch

Nix neues. Beide iPod Touches sind bereits auf Lightning. Die Verkäufe sind da, aber für Apple nicht kriegsentscheidend. Daher laufen die iPod Touches bis nächstes Jahr durch.

5. iOS

iOS 7 ist so gut wie fertig. Über das Betriebssystem wurde viel geschrieben und geschimpft. Auch ich hab meinen Senf schon dazu abgegeben. Das OS wird sicherlich mit dem iPhone 5s/5c erscheinen. Allerdings nur für das iPhone. Ob das iPad schon das neue System erhält ist fraglich. Evtl. trennt Apple hier die Erscheinungsdaten und wartet auf das neue iPad / iPad mini.

6. iWatch

Bitte, bitte, bitte, Apple. Lass die iWatch einen schlechten Scherz sein. Oder einen Stunt der Samsung zu einen Schnellschuss einer eigenen Smart Watch bewegen sollte. Ich hoffe glaube nicht, dass eine Smart Watch zu Apple passt. Hat eigentlich Steve Jobs je Uhren getragen?

Meine Vermutung ist ja, dass iWatch ein neues TV-Angebot von Apple ist. Ich hoffe auf ein Abomodell, bei dem der Nutzer z.B. Sender/-familien für Geld abonnieren kann und dann Sendungen aus dieser Familie on demand abrufen kann. Also z.B. ein Pro7Sat1-Abo bietet die “Big Bang Theory” und “How I met your mother” oder ein ARD/ZDF-Abo den Tatort usw. Das Modell entspricht in etwa dem aktuellen Zustand in den USA nur über IP statt Kabel. Für uns wäre es aber neu und ungewohnt.

7. Mac OS

Fehlt noch was? Ach ja: Die alten “Trucks”. Apple wird im Oktober/November wohl mit MacOS SeaLion Mavericks 10.9 die nächste Version des Macintosh-Betriebssystems vorstellen. Damit bleibt Apple bei der angekündigten Jahresfrequenz von Major Updates. Das System selbst bringt aber nicht viel Neues, allerdings ein paar ganz nette Ideen. Der Schlüsselbund-Sync ist endlich zurückgekehrt und tauscht Passwörter usw. zwischen Mac und iPhone/iPad aus. Safari schaltet Plugins wie Flash oder Java erst auf Zuruf ein und spart damit z.B. im Akkubetrieb wertvolle CPU-Leistung ein. Der Mehr-Bildschirm-Betrieb ist endlich funktional und erlaubt wieder das Arbeiten auf mehreren Display ohne Agressionspotential. Daneben gibt es noch einige andere Änderungen unter der Haube, die 10.9 auf meinem MacBook Air 11" spürbar schneller machen also noch 10.8. Offenbar bricht Apple hier mit der Tradition, die ungeraden Revisionen zu verkacken…

8. MacMülleimer MacPro

Der “Can’t innovate anymore, my Ass”- MacPro wird vorgestellt. Nach einigen Jahren endlich wieder ein neues Gehäuse des Rechenpanzers. Der MacPro ist auch ein Zeichen in Richtung der Pro-Nutzer, die sich in den letzten Jahren vernachlässigt gefühlt haben. Apple nimmt diesen Markt allerdings wohl tatsächlich noch ernst, auch wenn die Produkte eher in eine Semi-Pro bis Pro-Richtung zeigen. FinalCut Pro X und Logic Pro X sind Vertreter dieser neuen Linie, ein Aperture (Pro) X würde ich mir persönlich wünschen, schon allein um Adobe nicht kampflos den Markt zu überlassen…

9. ‘exciting new product category’ and ‚more surprises’

Das hat Cook uns für 2013 noch versprochen. Wenn Tim jetzt allerdings auf den Kalender blickt, bleibt nicht mehr viel 2013 übrig für eine Vorstellung. Ich bin mal gespannt, ob Cook hier etwas anderes unter “exiting” versteht als ich…

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Allgemein Apple

[Situation] Concerning Mobile

Morgen wird Apple das iPhone 5s und das iPhone 5c vorstellen. Das kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesagt werden. Das 5s dürfte ohne große Überraschungen daherkommen und eine Evolution der bisherigen Geräte sein. Der gerüchtete Fingerabdruck-Scanner auf der Hometaste klingt zunächst spannend, ob er allerdings wirklich die Bedienung erleichtert und – vor allem – haltbar genug für ein Gerät im täglichen Einsatz ist, muss er noch beweisen.

Spannender ist hier die Vorstellung des iPhone 5cheap. Apple dürfte hier zum ersten Mal von der üblichen “Choreographie” abweichen und die Vorgängermodelle (iPhone 5, iPhone 4s) aus dem Programm nehmen, und ein neu entwickeltes (oder zumindest modifiziertes) Gerät als günstigen Einstieg in die iOS-Welt anbieten. Der Hauptgrund für diese Kursabweichung wird wohl das Entsorgen der letzten Geräte mit dem alten Dock-Connector aus dem Line-up sein. Allerdings spielt sicherlich auch die geänderte Marktsituation mit Samsung als Marktführer eine Rolle und bewegt Apple dazu, das Angebot nach “unten” mit einem vollwertigen und aktuellen Gerät abzurunden. Wobei “nach unten” Apple-Typisch eher im Bereich von 500,- EUR (ohne Vertrag) bedeuten wird.

Der Blick auf Samsung als Marktführer wirft die Frage auf, was für Pläne der Konzern auf dem Bereich der mobilen Betriebssysteme hat. Google Android mit dem Google Play-Store ist für Samsung-Nutzer wohl kein Kaufargument mehr. Samsung hat mit dem eigenen App-Store bereits vorgelegt und die Überlegung zumindest einen eigenen Android-Ableger (wie amazon) zu entwickeln liegt da sehr nahe. Samsung musste zuletzt eine sinkende Marge bei den Geräten verbuchen. Für das Android-Lager sind die 17,7% zwar immer noch relativ hoch, aber schon eine Ecke von den ~35% von Apple entfernt. Samsung sollte nun merken, dass es als Marktführer nicht mehr reicht, schnell Ideen anderer zu kopieren. Auf Basis von Gerüchten ein Produkt wie eine Smartwatch schnell auf den Markt zu bringen, hilft da auch nicht. Vielmehr zählt jetzt wirkliche Innovation und nicht die Anzahl der Bildschirmgrößen.

Google selbst hat mit Motorola einen Klotz am Bein eine Tochterfirma, der momentan wohl keinen Spaß (=Ertrag) machen dürfte. Das Moto-X ist das einzige, was Motorola seit der Übernahme geliefert hat. Es schlägt in die gleiche Kerbe wie das iPhone 5c und punktet mit Farbenspiel und solider Ausstattung – ohne aber ein High-End-Gerät zu sein. 200/250$ mit Vertrag sind ebenfalls auf Apple-Niveau. Google ist hier in der Zwickmühle. Aktuell verdient weder die Android-Sparte, noch Motorola Geld. Google kann also seine Marktführerschaft bei den Betriebssystemen nicht versilbern. Konzentriert sich google allerdings auf die Kombination aus Hard- und Software wie Apple, ist es fraglich, ob sich diese Kombination gegen Samsung durchsetzen kann. Ob die Patente von Motorola die Investition wert waren bleibt fraglich.

Auch Microsoft hat sich jetzt seinen eigenen Hardwarehersteller gekauft. Das altehrwürdige Nokia. Damit verliert nicht nur Europa seinen letzten verbliebenen Handyhersteller, es markiert auch das Ende einer Ära, in der Nokia zwischen Ignoranz bis zur Verzweiflung kein Rezept gegen Apple und später Android finden konnte. Viel zu spät wurde dann die ständig wechselnden Strategien in Form von Betriebssystemen aufgegeben und auf ein Pferd gesetzt. Wenig überraschend war das Pferd dann Windows Mobile. Der neue Nokia-Chef Stephen Elop hat bei dieser Entscheidung sicherlich ein Wörtchen mitgesprochen, er kam von Microsoft. Nun ist er wieder zurück im Mutterkonzern und soll das zarte Pflänzchen Windows Mobile 8 mit der soliden Marke Nokia kreuzen um sich gegen Google/Motorola und Apple durchsetzen zu können. Das ist insofern wichtig für Microsoft, da Redmond unter Balmer eigentlich nur noch die früheren Erfolge von Windows und Office verwaltet hat und auf keinem heutigen Wachstumsmarkt (Smartphones/Tablets) mehr maßgeblich anzutreffen ist. Evtl. löst Elop ja sogar Balmer als CEO ab?

“Marktstatus: Es ist kompliziert”

Apple als Gewinn-Marktführer mangelt es gerade an Innovation. Das iPhone 5 war eine Reaktion auf den Markt mit 4" Geräten und wirkte Ideenlos. Ob der Verlust von Steve Jobs den Ausschlag gab, oder die Grabenkämpfe zwischen Ivy und Forstall wird sich spätestens nächstes Jahr zeigen. Dann dürften auch die letzten Ideen des Firmengründers verarbeitet sein und Apple muss seinen Weg selbst finden. Ich hoffe nur, dass das Gerücht der “iWatch” falsch ist, und der Name für ein TV-Angebot steht und nicht für eine SmartWatch. Aber vielleicht überrascht mich Apple ja und zwingt mich nach Jahren wieder Uhren zu tragen.

Samsung muss in seine Rolle als Marktführer erst noch ausfüllen. Das aktuelle Angebot ist zwar breit, aber richtige Innovationen und tolle Ideen fehlen auch hier. Samsung ist wohl in einer ähnlichen Situation wie Microsoft vor Windows 95… Samsung könnte sich problemlos ein eigenes Betriebssystem auf Android Basis bauen und damit von Google mehr oder weniger lossagen. Amazon kann hier als Beispiel dienen.

Für Google ist Android eine große Baustelle. Trotz der Marktführerschaft verdient man damit kein Geld. Das Betriebssystem kann ohne Lizenzzahlungen (zumindest an Google) benutzt werden. Lösungsansätze wären entweder Lizenzgebühren erheben, Werbung für die Endverbraucher einzublenden oder Motorola zu Pushen und Premium-Handys unter dieser Marke zu veröffentlichen. Alle drei Ansätze würden aber entweder Endverbraucher oder Android-Handyhersteller verärgern.

Bleibt noch Microsoft. So richtig hat weder Windows Phone 8, noch das Surface eingeschlagen. Hoffen wir, dass Elop dran bleibt und weiterhin in die Entwicklung dieser Produkte investiert. Zu wünschen wäre es, damit der Smartphone/Tablet-Markt nicht nur unter iOS/Android aufgeteilt bleibt, sondern ein dritter Player die Innovation vorantreibt.

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Apple Technik Zubehörtipp

[Zubehörtipp] Buffalo MiniStation Thunderbolt *UPDATE*

Wenn ich mit meinem MacBook Air im Urlaub unterwegs bin, nutze ich bisher eine Western Digital My Passport Studio als Backup-Platte. Da ich hier auch Bilder sichere, war mir die Anbindung per USB 2 eigentlich immer zu langsam. Leider unterstützt mein MacBook aber noch kein USB 3, weshalb die große Anzahl von diesen schnellen und günstigen externen Platten ausscheidet.

Die Liste der Thunderbolt-Platten war bisher sehr kurz. Neben den hässlichen Lacie-Platten in 1TB HDD und 120GB/256GB SSD gab es eigentlich nur eine Adapterlösungen von Seagate und ein paar Thunderbolt 2.5″ RAID-Gehäuse.

Da ist mir vor kurzem die Buffalo MiniStation Thunderbolt ins Auge gesprungen. Die MiniStation hat eine USB3 und eine Thunderbolt-Schnittstelle und kommt in 500GB/1TB HDD und als 256GB SSD. Die kleinste kostet dabei gerade mal ~110,- EUR.

Und das Beste: Die Platten kommen allesamt mit einem Thunderbolt-Kabel (0,5m), das allein schon gute 30,- EUR kostet.

Ich konnte hier die 256GB SSD Variante und die 500GB HDD Variante testen. Die Geschwindigkeiten der HDD-Variante sind mit 105MB/s Schreiben und 108MB/s lesen etwa doppelt so schnell wie meine Western Digital My Passport über Firewire 800 (49MB/s schreiben, 65MB/s lesen).

Richtig auftrumpfen kann aber die SSD-Variante mit sage und schreibe 250MB/s schreiben und 370MB/s lesen. Das ist schneller als meine interne SSD im MacBook mit 250/260MB/s…

Fazit:

Die Buffalo MiniStation Thunderbolt kommt als schicke und schnelle kleine Platte daher. Sie ist als HDD ordentlich und als SSD sehr schnell. Das mitgelieferte Thunderbolt-Kabel ist eine feine Geschichte, die nochmals Geld spart. Die SSD Version ist allerdings recht teuer.

Hier können Bastler evtl. noch Geld sparen. Die Platte ist einigermaßen schnell zerlegbar, da das Oberteil in die Aluschale leicht eingeklebt ist. Wer also die 500GB HDD Variante kauft und die Platte durch eine SSD ersetzt, bekommt für ca. 250,- EUR (110,- EUR Buffalo + 140,- EUR 256GB SSD) einen superschnellen, externen Speicher…

Eindeutig ein Kauftipp!

[Update vom 20.08.2013]

Ich konnte sowohl die HDD-, als auch die SSD-Version an einem neuen MacBook Pro mit USB 3 testen. Wie erwartet sind beide Varianten an USB 3 genauso schnell wie an Thunderbolt. Die Werte sind mit 250MB/s lesen und 370MB/s schreiben für die SSD und 100MB/s lesen, 100MB/s schreiben für die HDD identisch. Der Flaschenhals ist hier eindeutig die Platte/SSD, nicht der Bus.

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Apple

[Standpunkt] Concerning iOS 7

Vor gut einer Woche hat Apple die erste Beta (!) Version von iOS 7 herausgebracht. Und da iOS 7 von Apple ist, hat sich natürlich die gesamte Medienlandschaft auf das Thema gestürzt und wild darüber berichtet.

Frei nach dem Motto: “Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem” hier meine Einschätzung zum neuen Betriebssystem, der Typographie, den Icons und dem ganzen Drumherum…

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Apple Technik

[Bastelei] Da back mir doch einer ein Logicboard!

Heute ist was dramatisches passiert: Mein treues, altes MacBook Air tat nicht mehr! Es hat sich einfach ausgeschalten… Ohne Warnung! Und beim Einschalten war statt dem bekannten, wohligen Brummton drei kurze Pieptöne die sich wiederholten zu hören… Eine kurze Recherche hat ergeben: RAM kaputt bzw. der Mac kann nicht mehr auf den Arbeitsspeicher zugreifen…

Im Normalfall würde das bedeuten, einfach den Arbeitsspeicher zu tauschen. Beim MacBook Air ist dieser aber fest mit der Hauptplatine verlötet. Da ist nix mit austauschen.

Kurz war ich schon im Apple Store und hab mich auf ein ~1.000,- € Loch in der Haushaltskasse eingestellt, da gab ich Google noch mal eine Chance. Und siehe da: 1. Mein Problem ist bekannt und 2. es gibt eine Lösung: Die Hauptplatine backen… 

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[Kurztest] Drobo 5d – One last chance (feat. LaCie / Western Digital Thunderbolt)

Nachdem mein altes MacPower RAID-Gehäuse immer mehr Fehler zeigt und beim starten immer mal wieder zickt, war es Zeit, mal wieder auf die Suche nach einer Dateiablage für meine Medien zu gehen.

Meine Suche war ein externes Gehäuse mit 4 oder 5 Einschüben, die Möglichkeit ein RAID5 zu bilden und – wenn möglich – einen Thunderbolt-Anschluss. Da ich vier tadellose 2TB Platten (WD20EARX) habe, sollte es zudem ein leeres Gehäuse ohne Platten sein.